Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Kurzinformationen

Abschluss 2 Jahre: Abschluss zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
3 Jahre: Abschluss als Holz- und Bautenschützer Fachrichtung Holzschutz oder Bautenschutz

Im Holz und Bautenschutz erfolgt die Ausbildung abwechselnd im Ausbildungsbetrieb, in der Berufsschule und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum.
Aufgabe und Ziel Die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutz:

a) Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten (Ausbildungsdauer 2 Jahre)
Die Basis für beide Ausbildungsberufe bildet eine zweijährige Lehre, welche die Kerntätigkeiten eines Holz- und Bautenschützers umfasst:

• die Bauwerksabdichtung
• der Schutz von Holzkonstruktionen

b) Holz- und Bautenschützer/in (Ausbildungsdauer 3 Jahre)

Das 1. und 2. Ausbildungsjahr sind identisch mit der Ausbildung Fachkraft für Holz und Bautenschutzarbeiten. Deshalb kann man sich nach einer 2-jährigen Fachkraftausbildung nach Ende der Ausbildungszeit noch entscheiden, die Ausbildung um ein weiteres Jahr zum Holz- und Bautenschützer zu verlängern.

Schwerpunkte:
• Holzschutz oder
• Bautenschutz

Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

• Unterscheiden von Schäden an Holz, Holzbauteilen und Einbindungsbereichen sowie Vorbereiten dieser Untergründe,
• Durchführen von vorbeugenden Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten,
• Bekämpfen holzzerstörender Insekten,
• Behandeln und Beseitigen von Pilzbefall,
• Vorbereiten und Durchführen nachträglicher Außen- und Innenabdichtungen an erdberührten Bauteilen,
• Vorbereiten und Durchführen nachträglicher chemischer Horizontalabdichtungen,
• Vorbereiten von Flächen und Aufbringen von Sanierputzen,
• Austrocknen durchfeuchteter Bauwerke

Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Holzschutz:

• Kundenorientierung,
• Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen,
• Handhaben, Einrichten und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und Anlagen,
• Unterscheiden, Lagern und Entsorgen von Gefahrstoffen,
• Prüfen von Schäden an Holz, Holzbauteilen und Einbindungsbereichen,
• Bekämpfen holzzerstörender Insekten durch alternative Verfahren und Sonderverfahren,
• Behandeln und Beseitigen von Pilzbefall durch alternative Verfahren und Sonderverfahren,
• Qualitätsmanagement

Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Bautenschutz:

• Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen,
• Handhaben, Einrichten und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und Anlagen,
• Unterscheiden, Lagern und Entsorgen von Gefahrstoffen,
• Prüfen, Beurteilen und Vorbereiten von erdberührten Bauwerksteilen,
• Erkennen und Prüfen von Schäden an erdberührten Bauwerken und Bauwerksteilen,Vorbereiten und Durchführen abdichtender Injektionen,
• Vorbereiten und Durchführen mechanischer Horizontalsperren,
• Analysieren und Sanieren von Feuchtigkeitsschäden sowie Schäden durch Salze,
• Qualitätsmanagement
Voraussetzung Ausbildungsvertrag mit einem entsprechenden Ausbildungsbetrieb
Organisation und Unterricht Die Berufsausbildung in Betrieb und Fachklasse dauert je nach Beruf 2 oder 3 Jahre.
Kontakt Kerstin Besson Simões
E-Mail: besson@glockenspitz.de