EU-Klimagarten am Berufskolleg Glockenspitz

Nachhaltigkeit sichtbar machen ist eins von vielen Zielen des Projektes

Lehrkräfte unseres Berufskollegs nahmen an Fortbildungen zum Thema Nachhaltigkeit teil und konnten dabei zahlreiche inspirierende Projekte an europäischen Partnerschulen kennenlernen – unter anderem in Belfast. Besonders die Verbindung von Umweltbildung, Biodiversität und nachhaltiger Schulentwicklung überzeugte die Teilnehmenden. Schnell war klar: Ein ähnliches Projekt möchten wir auch am Berufskolleg Glockenspitz umsetzen. Im Erasmus-Koordinatorenteam wurde die Idee aufgegriffen und gemeinsam weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Schulleitung, die das Projekt von Beginn an unterstützt, fand eine Begehung des Schulgeländes statt, um geeignete Flächen für die Umsetzung zu identifizieren. Die Wahl fiel schließlich auf den Bereich zwischen den Gebäuden A und B. Die vorhandenen Sitzbänke bilden bereits einen beliebten Aufenthaltsort. Durch gezielte Pflanzungen wird dieser Bereich nun zusätzlich aufgewertet: Stauden, Sträucher und Gräser schaffen einen natürlichen Rahmen, bieten Sichtschutz, fördern die Artenvielfalt und verleihen dem Außenbereich eine noch angenehmere Atmosphäre.

Die Arbeit endet nicht mit der Pflanzung

Bei der Auswahl der Pflanzen wurde bewusst auf robuste und pflegeleichte Arten geachtet, die mit sonnigen Standorten gut zurechtkommen und nur wenig Pflege benötigen. Gleichzeitig bieten sie Lebensraum und Nahrung für Insekten und tragen damit zur Förderung der Biodiversität auf dem Schulgelände bei. Das Pflanzkonzept umfasst unter anderem Lavendel, Sonnenhut, Salbei, Johannisbeere, sowie heimische Sträucher.

Zum Projekt gehört selbstverständlich auch die langfristige Pflege des Klimagartens. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die bereits an Erasmus+-Mobilitäten teilgenommen haben, übernehmen freiwillig Aufgaben wie das Gießen während Trockenperioden oder den jährlichen Rückschnitt der Pflanzen. Das Pflegekonzept sieht vor, dass sich die Erasmus+-Gemeinschaft regelmäßig an der Erhaltung des Gartens beteiligt und so Verantwortung für das gemeinsame Projekt übernimmt.

Ein Projekt, das wächst, verbindet und Europa sichtbar macht

Der EU-Klimagarten ist als langfristiges Projekt angelegt. In den kommenden Jahren sollen weitere Sitzgelegenheiten entstehen, so dass sich der Bereich zwischen Gebäude A und B perspektisch zu einem grünen Lern- und Begegnungsort entwickelt. Die zusätzlichen Sitzmöglichkeiten schaffen nicht nur attraktive Aufenthaltsflächen für Schülerinnen und Schüler, sondern ermöglichen es auch Lehrkräften, Unterrichtseinheiten bei geeignetem Wetter im Freien durchzuführen.

Der Klimagarten steht jedoch für weit mehr als eine schöne Grünfläche. Jede Pflanzung symbolisiert eine Erasmus+-Mobilität – sei es eine Gruppenmobilität oder ein individueller Auslandsaufenthalt. Auf diese Weise werden internationale Begegnungen und europäische Kooperationen dauerhaft sichtbar. Die entstandene Grünfläche verdeutlicht, dass nachhaltiges Handeln und internationale Zusammenarbeit Hand in Hand gehen.

Die Pflanzen stehen sinnbildlich für das stetig wachsende Netzwerk unseres Berufskollegs: So wie sich Wurzeln im Boden verbinden und Pflanzen gemeinsam einen Lebensraum schaffen, entstehen durch Erasmus+ nachhaltige Partnerschaften, neue Perspektiven und ein lebendiger europäischer Austausch. Der Klimagarten macht damit auch sichtbar, dass die durch Mobilitäten entstehenden CO₂-Emissionen nicht nur reflektiert, sondern durch konkrete Maßnahmen für Umwelt, Artenvielfalt und ein nachhaltiges Schulgelände ergänzt werden. Er ist Ausdruck unseres Bestrebens, europäische Zusammenarbeit verantwortungsvoll zu gestalten und ihre positiven Impulse dauerhaft an unserer Schule zu verankern.

Die Pflanzen stehen sinnbildlich für das stetig wachsende Netzwerk unseres Berufskollegs: So wie sich Wurzeln im Boden verbinden und Pflanzen gemeinsam einen Lebensraum schaffen, entstehen durch Erasmus+ nachhaltige Partnerschaften, neue Perspektiven und ein lebendiger europäischer Austausch. Der Klimagarten macht damit auch sichtbar, dass die durch Mobilitäten entstehenden CO₂-Emissionen nicht nur reflektiert, sondern durch konkrete Maßnahmen für Umwelt, Artenvielfalt und ein nachhaltiges Schulgelände ergänzt werden. Er ist Ausdruck unseres Bestrebens, europäische Zusammenarbeit verantwortungsvoll zu gestalten und ihre positiven Impulse dauerhaft an unserer Schule zu verankern.

Text + Fotos: Magdalena Sendal / Uli Geub

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